Musikverein Unterriexingen e.V.
Jugendkapelle
Frühlingskonzert
16. April 2005
20 Uhr
Festhalle, Unterriexingen
Programm:
- Fever
John Davenport and Eddie Cooley, arr. John Moss
- Peer Gynt Suite Nr. 1
Edvard Grieg, arr. James Curnow
- Just A Closer Walk With Thee
Traditional, arr. Johnnie Vinson
John Davenport and Eddie Cooley, arr. John Moss
Edvard Grieg, arr. James Curnow
Traditional, arr. Johnnie Vinson
Fever
John Davenport and Eddie Cooley, arr. John Moss
Unser erster Titel, Fever, stammt aus der Feder von Otis Blackwell, der unter dem Pseudonym John Davenport schrieb, und Eddie Cooley. Gesungen von Little Willie John, einem damals 19-jährigen Blues-Sänger, schaffte es der Titel 1956 erstmals in die Charts. Von ihm existieren mittlerweile zahlreiche Cover-Versionen, die wohl bekannteste wurde bereits zwei Jahre später von Peggy Lee aufgenommen, die es damit 1958 in die Top-Ten schaffte. Weitere Interpreten waren unter anderem Elvis Presley, Joe Cocker, Ray Charles mit Natalie Cole, Celine Dion und Madonna.
Peer Gynt Suite no. 1
Edvard Grieg, arr. James Curnow
Unser nächster Titel ist die Peer Gynt Suite Nr. 1 von Edvard Grieg, komponiert 1874. Sie erzählt von den Abenteuern des norwegischen Bauernsohnes Peer Gynt. Der erste Satz „Morgenstimmung" beschreibt einen skandinavischen Sonnenaufgang. Der zweite Satz „Aases Tod" ist ein Klagelied, durch dass der Tod von Peer Gynt's Mutter Aase dargestellt wird. In „Anitra’s Tanz", dem dritten Satz, führt das arabische Mädchen Anitra, die Tochter eines Beduinenfürsten, Peer Gynt einen Tanz vor, der ihn verzaubert. Im vierten und letzten Satz, „In der Halle des Bergkönigs", wird die Flucht Peer Gynts aus den Höhlen der Trolle beschrieben.
Just A Closer Walk With Thee
Traditional, arr. Johnnie Vinson
1920 kam in Amerika eine neue Form religiöser Afrikanisch-Amerikanischer Lieder auf, genannt "Gospel". Einer der bekanntesten Gospels aus dieser Zeit ist “Just a Closer Walk With Thee”, unser nächster und letzter Titel. Der Ursprung des Liedes ist unklar. Quellen zeigen an, dass der Titel 1930 komponiert wurde. Allerdings handelt es sich bei diesem "Komponieren" vermutlich lediglich um das Niederschreiben eines mündliche überlieferten Liedes. So reichen die Wurzeln von “Just a Closer Walk” vielleicht zur Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Zur Zeit der Plantagenarbeiter und ihrer Musik, aus denen sich später der Dixieland Jazz entwickelte. "Just A Closer Walk" wurde viele Jahre hindurch als Begleitmusik für Beerdigungen verwendet. Während der Prozession zum Friedhof wird das Lied als langsamer Trauermarsch gespielt. Hinterher hingegen erklingt es als schneller Dixieland-Marsch, mit dem das Leben gefeiert werden soll.